Besuch der Kölner Volksbühne

Im Herbst 2017 ist uns im TV eine Werbung für eine Vorstellung von Anette Frier als „Gott der Allmächtige“ so aufgefallen, dass sofort Eintrittskarten für einen Abend im ehem. Kölner Millowitsch-Theater (heute Volksbühne) geordert wurden.

Kurz vor Beginn der Veranstaltung am Rudolfplatz in Köln

Die Geschichte ist schnell erzählt …

Gott hat bei allen wichtigen Ereignissen aller Zeiten die entscheidende Rolle im Hintergrund gespielt. Von der Erschaffung der Welt bis zur Einführung des iPhone 7. Jetzt aber steht die wahre Offenbarung an! Der Allmächtige hält sich nicht länger bedeckt, sondern tritt ins Rampenlicht. Schließlich wird in Kürze das komplett erneuerte Universum 2.0 lanciert (nach der Vernichtung des Vorgängermodells, versteht sich). Weswegen Gott die Gelegenheit nutzt, noch einmal seine größten Leistungen und Erfolge Revue passieren zu lassen. Der Schöpfer korrigiert populäre Missverständnisse (angefangen bei der Geschichte von Adam und Ewald), lüftet freigiebig ein paar der größten Weltgeheimnisse und präsentiert seine Gedanken zu Themen, die von der Arche Noah über Masturbation bis zum Privatleben der Promis reichen. Denn es ist wahr, Gott sieht alles!

Der Allmächtige hätte sich für diesen besonderen Abend jede Gestalt wählen können. Entschieden hat er sich für den Leib von Annette Frier. Die Wege des Herrn sind unergründlich.

„Gott der Allmächtige“ gewährt einen Blick in die Familie und hinter die Kulissen der biblischen Geschichten, sagt wie es wirklich war. Doch vor allem hat er Annette Frier als Dolmetscherin wegen ihres „sympathisch gewinnendes Wesens“ auf die Erde geschickt, um klar zu machen, wo er sich heute zwischen Religion und Staat positioniert.

Wir waren ein wenig zu früh im Theater und konnten so einen ganz kurzen Small-Talk mit Anette Frier halten, dem sie in keiner Weise aus dem Weg gehen wollte. Sie war wirklich gut drauf und genauso verlief der Abend. Viel zum Nachdenken, einiges zum Lachen – sehr gelungen!

Erzengel Gabriel (Kai Lüftner im grauen Strampelanzug mit Plüschflügeln)

Die 10 Gebote wurden renoviert – aber die göttliche Weisheit war für uns zu riesig, als dass wir hier mit Einzelheiten punkten könnten …

Auf jeden Fall waren wir schon nach dem Mittag in Köln, ganz entspannt über die Autobahn und ganz entspannt die Ortsbesichtigung. Bei bestem Wetter gingen wir noch durch die Innenstadt zum Dom.

auf einem Foto ist der Dom nicht zu fassen – ist schon wahnsinnig, was die Menschen zu zusammenbasteln
In den Tagen vor Karneval trifft man natürlich überall auf die Jecken; hier zum Fotoshooting aller KG zwischen Dom und Hauptbahnhof.

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