Glückliche Sophie in Frankfurt

Seit einigen Monaten studiert unsere Sophie in Frankfurt, an einer „Privat-Uni“. Schon das „normale Studenten-Leben“ in einer Großstadt ist herausfordernd, Miete und das tägliche Leben. Die Studiengebühren kommen noch oben drauf. So ist auch für sie die Arbeit neben dem Studium alternativlos.

An Schauspielhaus und Oper, hinten das Bankenviertel

Wir durften sie in der schönsten Märzwoche für ein paar Tage (Di – Do) besuchen. Morgens Uni, nachmittags Oma & Opa. Für drei Tage hatte sie auch ein interessantes Programm für uns Oldies ausgedacht. Natürlich interessierte uns schon, wie so eine Studentenbude aussieht. Da hat sie mit ihrer WG-Partnerin schon was angemessenes aufgespürt, in einem gemütlichen und eher ruhigen Vorort. Diesen „Kiez“ hat sie uns nähergebracht, am zweiten Nachmitttag sind wir mit der Straßenbahn Richtung Altstadt und konnten dabei auch das Bankenviertel von außen betrachten. Und an diesem Abend hatte sie eine nette Pizzeria in ihrer Nachbarschaft gefunden, in der wir dann auch ihren Freund Tejay treffen konnten.

Altstadt

Marina und ich waren schon am Montag los und haben einen kleinen Zwischenstopp in Bad Bertrich eingelegt. Ein kleiner Kurort in der Nähe der Mosel. Dort gab es einen günstigen und akzeptablen Stellplatz, von dem wir nachmittags die Therme besuchten. Am Dienstagmorgen fuhren wir Richtung Frankfurt weiter. Weil dort, insbes. am Main, die Campingplätze noch geschlossen hatten, uns die Stellplätze in der Stadt aber nicht so behagten, buchten wir einen Platz auf einem Bauernhof in Bad Homburg. Die ca. 20 km zu Sophies Wohnung radelten wir bei tollem Wetter und vor allen Dingen durch eine interessante Landschaft und auf sehr guten Radwegen. Nur abends zurück war’s wieder recht kalt, aber was tut man nicht alles für seine geliebte Enkelin 🙂

unser Stellplatz auf dem Lindenhof

Durch die Felder Richtung Frankfurt

Abends durch die kalte Stadt (am Rund-Hotel Radisson vorbei)

Für die Rückfahrt am Donnerstag hatte Sophie sich gewünscht, mit uns nach Hause zu fahren. Sie hatte das so geplant, als zweiten Wunsch hatte sie noch den Besuch von Königswinter auf dem Zettel. Dort fährt sie normalerweise mit dem Zug vorbei und hat dabei die Burg und die Bergbahn dort hinauf im Auge. Ok, so kamen wir dann auch mal zum Drachenfels und der Drachenburg, tolle Landschaft im Rheintal unterhalb der Petersburg.

vor der alten Drachenburg auf dem Drachenfels

Für uns war das ja mal ein ganz anderer Ausflug und das hat uns wirklich super gefallen. Unsere „kleine“ Sophie so glücklich in ihrem selbst gestalten Umfeld zu sehen, wie sie ihr sicher nicht immer leichtes Leben meistert, dazu ein toller Freund, der auch jeden Tag 12 Stunden arbeiten muss … das hat uns schon sehr bewegt.

Über dem Rheintal von Königswinter und Bad Honnef (re.)

Danke, Sophie, und auch Tejay, für die liebenswürdigen Erlebnisse mit Euch!