Schon um Weihnachten kam von Norden und Osten eine Kaltfront nach Deutschland. Sie brachte bis Ende Februar eine Zeit mit Kälte, Schnee und den dazugehörigen Schwierigkeiten: Autobahn, Flughäfen, Eisenbahn gesperrt, Schule ausgefallen, viele Unfälle und Verletzte. Mit einem Dauerfrost im Norden und insbes. im Osten gab es aber auch sehenswerte Winterlandschaften und zugefrorene Seen und Flüsse; so war auch die Ostsee über einen Kilometer weit ins Meer eine Eisfläche.
Unser Neujahrsspaziergang mit den Freunden der Spvg. Eppendorf ging schon durch eine vereiste Winterlandschaft.

Mitte Januar hatten wir für den Start ins Campingjahr eine Woche in Neuharlingersiel gebucht. Dort angekommen war klar: Radfahren ist nicht. Zu der frostigen Kälte (auch tagsüber nicht über 0 Grad) kam der typische Nordsee-Wind, der das ganze dann noch mal um etliche Minusgrade kühler anfühlen ließ.

Nicht nur das Kondenswasser der Heizung fror, sogar die Nordsee war im Uferbereich teilweise schon vereist, wie hier auf dem Weg nach Bensersiel. Klar, kaltes trockenes Wetter bedeutet oftmals „blauer Himmel“ und „Sonnenschein“, den wir gerne genossen. Wobei Neuharlingersiel mit „Fischereigenossenschaft“, „Badewerk“ und „Dattein“ auch bei schlecht-Wetter auszuhalten ist.





Und auf der Rückfahrt lagen von der Nacht noch etliche Lkw auf und neben der Autobahn.
Mitte Februar hatten wir einen Termin bei „Goldschmitt“ in Polch/Eifel zur Wartung des Luftfahrwerks gebucht – in der Woche vor Karneval. Abends dort ankommen, vor der Werkstatt übernachten, morgens direkt auf die Bühne …

Über die närrischen Tage hatten Miriam und Christian mit der kompletten Familie ein paar Ski-Tage in Reutte eingeplant, zumal Miriam am Rosenmontag Geburtstag hat und uns gefragt, ob … da wir ja schon Richtung Süden unterwegs waren, war die Entscheidung leicht. Schnell noch einen Platz auf dem Bauerhofcamping Spirkenhof im Ortsteil Ehenbichl-Rieden festgemacht und als Halt unterwegs bis zum Wochenende noch ein paar Tage auf dem Camping Hopfensee in Füssen.





Der Platz am Hopfensee ist schon recht luxuriös, mit großem Schwimmbad, Sauna und allerlei Angeboten; wir haben uns zB einen Vortrag über Norwegen und seine Fjorde angeschaut. Und zum Karnevalswochenende (auf bayrisch: Fasching) war der Platz schon fast komplett voll. Wir fuhren ja weiter, also halb so schlimm. In Österreich kamen wir auf dem Bauernhof-Camping am Lech an, dort waren wir allein … und schon im Schnee.



Per Pedes und mit dem Bus (kostenlos über die Kurkarte) waren wir dort unterwegs. Darüber hinaus konnten wir auch mit Christian fahren, weil wir noch Gepäck für die Familie an Bord genommen haben.







Miriams Geburtstag in einem gemütlichen Gasthof (Julie am Auslöser)
In der Nacht zum letzten Tag kam nochmal richtig Neuschnee. So mussten wir vor der Abfahrt zunächst 90 Min. lang ca. 60 cm Schnee vom Dach runter kratzen. Und der Bauer hat in der Zeit eine „Fahrrinne“ frei geschoben. So blieb uns der Einsatz der Schneeketten erspart.


