Deutscher Lehrkräftepreis

Eine ausgezeichnete Pädagogin aus dem Wedding:
Fatma Kan ist Deutsch- und Englischlehrerin an der
Quinoa-Schule, einer freien und spendenbasierten Schule für Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien. „
Frau Kan ist für uns nicht einfach nur eine Lehrerin, sondern auch ein echtes Vorbild“, schreiben ihre Schülerinnen und Schüler. „Sie ermutigt uns, an uns selbst zu glauben und das Beste aus uns herauszuholen.“ Gestern wurde sie mit dem Deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet.

Ihr Geheimnis? „Ich meckere, ich schimpfe, ich habe hohe Erwartungen – aber auch ein großes Herz“, sagte sie dem Checkpoint. „Unsere Schüler sind alles Charaktere, alles Einzelschicksale. Wir sehen und schätzen jeden einzelnen von ihnen und ermöglichen in Tutorien einen Eins-zu-eins-Austausch.“ Diese Beziehungsarbeit sei die Basis für den Lernerfolg. Frau Kan trägt als einzige Preisträgerin ein Kopftuch. „Diversität gehört zu dieser Stadt absolut dazu. Diese Vielfalt bringe ich ins Klassenzimmer. Mir macht es Spaß, den Jugendlichen zu zeigen: Aus mir kann etwas werden, auch wenn ich zu Hause kein Deutsch spreche.“

aus: Checkpoint vom 24.2.2026

So eine Mitteilung geht unter, wird bestimmt auch mit Augenrunzeln betrachtet …

Wir wissen, dass das der Alltag ist und einfach zu uns gehört!

Ach ja, aus der gleichen Quelle von heute eine Berlin-Umfrage zum Vertrauen in die Demokratie: